Neue Qualitätsbeauftragte: Noreen Morgenstern ist Nachfolgerin von Günter Porath

Noreen Morgenstern web05.02.15 | Im Februar hat Noreen Morgenstern eine zusätzliche Aufgabe bei der DASI übernommen: Mit 15 Stunden wöchentlich steigt sie als neue Qualitätsbeauftragte ein und wird in ihrem bisherigen Arbeitsfeld MuKi24 etwas kürzer treten. Im nächsten halben Jahr unterstützt sie noch der langjährige Qualitätskoordinator Günter Porath, während sie parallel eine Weiterbildung als Qualitätskoordinatorin nach dem GAB-Verfahren macht.

Die 27-Jährige hat ein duales Studium der Sozialen Arbeit an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn absolviert und war anschließend in Chemnitz als Schulsozialarbeiterin tätig. Begeistert hat sie bei der Schulsozialarbeit vor allem die enorme Energie der jungen Menschen, doch andererseits hat das System Schule auch einiges ihrer eigenen Energie gefressen. Als sie 2012 nach Berlin zog, begann sie bei der DASI in der Rund-um-die Uhr-Betreuung von Müttern und ihren Kinder, MuKi24, wo sie sich nach wie vor mit dem Team und der Arbeit mit den Müttern sehr wohl fühlt.

Als 2013 im Rahmen des DASI-Partizipationsprozesses für jedes Angebot QualitätsmoderatorInnen ausgebildet wurden, war die Sozialpädagogin gleich dabei  - und hat Feuer gefangen für die Qualitätsarbeit. Besonders reizt sie an ihrer neuen Aufgabe, dass sie sich neben der praktischen Arbeit, die ihr sehr wichtig ist, auch mit theoretischen Fragen beschäftigen kann, die für die Praxis relevant sind - und dass sie mit allen Einrichtungen der DASI zusammenarbeiten wird. „Ich freue mich auf die Netzwerkarbeit - darauf, über meinen Kosmos bei MuKi24 hinaus zu schauen, was in den anderen Einrichtungen passiert und wie sie bei ihrer Arbeit unterstützt werden können“, sagt die neue Qualitätsbeauftragte. „Und ich möchte Begeisterung für Qualitätsarbeit wecken.“

Als spannendes Thema für die nächsten Fachgespräche nach dem OE-Tag im Juni kann sie sich z.B. Traumapädagogik vorstellen, damit möglichst viele Mitarbeitende in den unterschiedlichen Einrichtungen Wissen und ein Handwerk vermittelt bekommen, um die Arbeit in schwierigen Situationen mit belasteten Menschen besser aushalten zu können. Im Moment beschäftigt sie vor allem die Frage: „Wie können wir den OE-Tag so gestalten, dass alle sich mitgenommen fühlen und dass er für alle nützlich ist?“

Und was Noreen Morgenstern noch wichtig ist: „Mein oberstes Ziel bei meiner neuen Aufgabe ist, in der allgemeinen Diskussion um Soziale Arbeit zu unterstreichen, dass die Soziale Arbeit sehr wohl eine Berechtigung hat, und zu zeigen, was wir Gutes und Sinnvolles in unserer täglichen Arbeit machen.“